Huhuuuuu .....
Wir sind mittlerweile in Sydney gelandet und haben hier noch 1 Stunde Aufenthalt .. Michi ist etwas genervt da es keinen Raucherbereich gibt! Gleich gehts dann weiter Richtung Heimat.
Bis bald !!!!!!!
Huhuuuuu .....
Wir sind mittlerweile in Sydney gelandet und haben hier noch 1 Stunde Aufenthalt .. Michi ist etwas genervt da es keinen Raucherbereich gibt! Gleich gehts dann weiter Richtung Heimat.
Bis bald !!!!!!!
keiner von uns beiden ahnen was heute noch auf uns zukommen sollte! Wir beschlossen, noch gestern Abend den Samstag ebenfalls in Paihia zu verbringen. Es ist einfach sooo toll hier und die Tage sind einfach mal richtig entspannend. Gestern hatten wir am Hafen gesehen, dass man sich 50ps Motorboote ausleihen kann, ganz ohne Führerschein und Co ... das hörte sich natürlich sowohl verlockend als auch abenteuerlich an und schien genau das Richtige für uns zu sein. Also ging es nach dem Frühstück erneut zum Hafen und wir mieteten uns ein Boot an. Wir bekamen eine Einweisung und schon eine halbe Stunde später ging es ab. Huiiiiuiiiiuiiii .... ganz schön viel Pfeffer im Hintern so ein Bötchen ... aber es war auch total spaßig ... wir düsten übers Meer, hinaus zu den vielen kleinen Inseln der Bay of islands, genossen die Aussicht und das suuuper, sonnige Wetter. Besser hätte der Tag nicht starten können. Nach 1 1/2 Stunden rumdüsen entschieden wir uns an einerm super schönen, einsamen
Strand zu ankern. Ist ja nichts dabei, dachten wir uns. Also Anker raus und ab an den Strand. Alles schien perfekt. Die Bucht war ein Paradies ... links und rechts eine kleine Lagune, in der man große Muscheln suchen konnte und der laaange Strand ganz für uns allein. Ein kleiner Wanderweg sollte zum nächsten Strand, der Paradies Bay führen. Das hörte sich natürlich klasse an und da das Boot fest verankert war, stiefelten wir los. Als wir zurückkamen, schöpften wir immer noch keinen Verdacht, dass etwas nicht stimmen könnte. Wir setzten uns an den Strand und tranken erstmal ein Schlückchen, bis wir uns plötzlich dachten "Nanu, wo ist denn das Wasser hin??" Jahaaaaa Gezeiten gibt es also auch in den Bay of Iislands ... ist ja weiter nix schlimmes, aber wenn das Boot plötzlich auf dem Trockenem steht ist man schon recht aufgeschmissen. Unser erster Gedanke, schnell das Boot zurück ins Wasser schieben. Diesen Gedanken gaben wir bereits nach 5 Minuten auf. Das Boot ließ sich maximal 5cm bewegen, es war wirklich irre schwer. Hiiiiiiilfeeeee .... was denn nun ??? Hmmm ... der zweite Gedanke "Nanu, kommt da nicht das Wasser wieder ein bischen näher ans Boot?" Also einige Minuten gewartet und festgestellt "
Nein kommt es nicht, eher im Gegenteil" Erneute "Hiiiiiiiiiilfeeeee - Gedanken" 3. Einfall: "Ahhhhhh, da fährt ein Segelbott vorbei, nach Hilfe winken!" Das hätte ich ja zu gern gefilmt wie wir da hilfeflehend standen. Leider sah uns wohl niemand, so das auch der Einfall nix brachte. Erneutes Ruckeln, schieben, drücken, ziehen am Boot brachte wieder nix. Das Meer, die Sau verabschiedete sich mittlerweile immer mehr, so dass wir nun vollends auf dem Trockenem saßen ... jede Idee einfach hoffnungslos und nichtsbringend ... So fühlt man sich also als Gestrandeter .... Die letzte Möglichkeit ... mit unserem Walkietalkie die Charterfirma anfunken und um Hilfe flehen. Wahhh was für ein doofes Gefühl sich als totaler "Ich bin ein Idiot, der aus der Stadt kommt und keine Ahnung vom Meer hat" zu outen. Aber es half ja nix. Michi schnappte sich also das Walkietalkie und funkte "Hello Charterpier,
here boat 5 we have a problem" ... warten, .... NIX ... erneutes Funken ... warten ... NIX ... Hallo'? Wofür kriegt man die Teile wenn sie einem nicht helfen ???? Gibts das denn ??? Also aller letzter Rettungsversuch ...anfunken der Emergencyfrequenz ... die auch für Boote auf hoher See gedacht ist. Oh mein Gott wie peinlich ... aber wenigstens ... eine Antwort. Allerdings kaum zu verstehen .. Michi gibt sein bestes ... 10 mal wiederholt er unsere Position und schildert unser Missgeschick. In die Funkfrequenz mischt sich noch wer von der Küstenwache ein. Irgendwann scheint jeder unser Problem verstanden zu haben "Yes, we are 2 people, stranded on the beach, but we are fine" Man verspricht uns Hilfe zu schicken.Juhuuuuuu ... ein Hoffnungsschimmer. Wir machen es uns im Boot, mitten auf dem Strand gemütlich, sonnen uns und warten ... warten .... warten ... da plötzlich ein Geräusch ... es wird lauter .. ein Helicopter.
NEIN !!!! Die, die werden doch nicht etwa ???? Ein Anflug von Panik in uns beiden ... aber Aufatmen ... es ist nur ein scenic flight Heli. Weiteres Warten, warten, warten ... bis uns nach einer guten Stunde endlich der junge Kerl von der Vermietstation auffischt. Er versucht ebenfalls das Boot zu bewegen, aber oh Wunder es geht nicht. Dann versucht er es mit seinem Boot via Seil ins Wasser zu ziehen, aber selbst das geht nicht. Zu guter letzt wird es gut verankert und einfach zurück gelassen. Wir werden als die Gestrandeten abgeschleppt. Zum Glück sieht man unser Missgeschick als sehr amüsant an: "shit happens" sagt er nur und grinst. Zurück in Paihia dann der bittere Beigeschmack: 100 € zusätzlich für die Rettungsaktion ... aber eins wissen wir: diese Aktion bleibt uns länger im Kopf als so manch anderes teueres Erlebnis hier! :) Und ja wir wissen jetzt wie man ankert und was Gezeiten sind! :)Liebes Tagebuch,
ach wie haben
wir uns auf diesen Morgen gefreut. Nach dem Frühstück ging es ab zum Hafen von Paihia, wo unser Segeltreffpunkt war. Um 10 Uhr sollte es losgehen. Als wir ankamen standen schon viele Leute am Pier. Wie sich herausstellte sind die aber alle auf so ein blödes Schnellboot! :) Anschließend kamen noch ein paar Persönchen. Es gab 2 Segelschiffe, das erste öffnete seine Pforten und siehe da, alle Leute gingen auf das Boot, nur wir nicht. Wir mussten noch etwas warten und wurden dann, ganz allein von unserem Skipper abgeholt! Das war natürlich klasse. Er erklärte uns das wir noch 2 Personen in Russel aufschnappen würden, dann aber komplett wären. Suuuuuper ... damit hatten wir natürlich gar nicht gerechnet. Die beiden anderen waren ein Ehepaar um die 50 aus England. Die beiden haben wohl ein eigenes Segelboot und wußten
genau was zu tun ist. Wir hörten uns brav die Einweisung an und schon gings los. Das Wetter war noch recht bewölkt und der Wind eher mäßig. Trotzdem wurden die Segel ausgeholt. Michi mußte fleißg mit anpacken. Es war sooo entspannend...irgendwie gibts nichts schöneres als auf offener See zu sein und die Ruhe zu genießen. So segelten wir dahin, unterhielten und nett und genossen einfach den Wind um die Nase.Gegen Mittag anckerten wir in einer kleinen Bucht. John, unser Skipper brachte uns via Motorschlauchboot an den Strand, wo wir Zeit hatten uns ein wenig umzusehen, während er Sandwiches für uns zubereitete. Anschließend holte er uns wieder ab und es gab ein leckeres lunch! Genau um diese Z
eit riss der Himmel plötzlich auf, die sonne kam heraus und das Grau verschwand immer mehr. Das war Michas Chance ein kühles Bad zu nehmen. Er traute sich tatsächlich und wagte einen Köpper vom Schiff aus ins Meer. Angeblich war es auch gar nicht kalt, was ich aber nicht glauben kann, wenn ich daran denke was für ein Eisklotz sein Körper hinterher war! :) Nach Michis Schwimmaction gabs dann noch einen Tee und anschließend ging unser Törn weiter.Micha musste wieder fleißig mitanpac
ken, bis alle Segel richtig gesetzt waren und wir dahin schippern konnten. Die Sonne gab ihr bestes und mittlerweile kam sogar ein ordendentlicher Wind auf, der uns gut Antrieb gab. Und dann plötzlich, nanuuuuuu, was ist denn das .... "Pinguin auf 12 Uhr! Hach, was hab ich mich gefreut, damit hätte ich ja gar nicht mehr gerechnet. Ein kleiner blue pinguin paddelte vor uns im Wasser und ließ sich treiben. Die blauen
Pinguine sind viel kleiner als unsere bisherigen, aber soooo niedlich! :) Mittlerweile blies der Wind so stark das es eine richtig tolle Rückfahrt wurde. Wir lagen wirklich schräg im Wasser und schossen nur so dahin! Einfach herrlich .... John zeigte uns dann noch ein gemütliches Plätzchen an der Seite des Schiffs, an dem man seine Beine rausbaumeln lassen konnte. Ich glaub wenn wir in Rente gehen kaufen wir uns ein Segelschiff und segeln um die Welt!!! :) Von uns nach Neuseeland würde übrigens ein gutes Jahr dauern! :)Zurück in Paihia verabschiedeten wir uns und bedankten uns für diesen traumhaften Tag! Insegsamt waren wir 6 1/2 Stunden segeln! Glücklich machten wir uns auf zum Campingplatz von gestern und wer wartete da bereits auf uns?? Bruce, der Snapperfänger von gestern. Er grinste uns direkt an und meinte er hätte einen schönen Fisch für uns den wir uns holen könnten. Also stiefelte Michi gleich rüber und kam mit einem Snapper im Ganzen, aber schon ausgenommen und einer Alupackung voll mit Snapperfilets zurück! Wahnsinn und das alles für lau. Wir beschlossen den Snapper zu Grillen, da ich ja keine Ahnung von Fischbraten hab. Auf dem Campingplatz war noch ein Pärchen aus München mit denen wir abends zusammen ein BBQ machten. Das war richtig gemütlich. Micha war vom snapper begeistert, ich konnt ihn essen, war allerdings etwas genervtr von den Greten! :) Aber eine Erfahrung war es wert! Das war mal ein gelungener Tag ...
Gefahrene KM : 20
Wanderstunden: 6 1/2 Segelstunden
Fahrer: Michi
Stationen: Paihia
Ahoi JamJam
Liebes Tagebuch,
heute standen die Bay of Islands auf dem Programm. Das Wetter sah schon morgens verlockend aus, so das wir uns nach dem Frühstück und duschen direkt aufmachten. Unterwegs hielten wir nur kurz in Kawakawa um dort
die öffentlichen Toiletten zu besichtigen. Jaaa, das ist kein Spaß, es handelt sich hierbei nämlich um die von Hundertwasser persönlich entworfenen Klos. Sehr schick, wenn man sowas über Klos behaupten kann, jedenfalls mächtig bunt und peppig! :) Dann gings weiter nach Paihia. Zuerst mal wieder ab in die Touriinfo und schlaugemacht was es so zu unternehmen gibt. Für morgen haben wir einen 6 stündigen Segeltörn durch die Bay of Islands gebucht, vorbei an vielen Inselchen, mit Zwischenstopps und den Möglichkeiten zu schwimmen, schnorcheln und kayaken! Und lunch gibts auch noch am Strand ...das wird ein Spaß.Heute haben wir es ganz gemütlich angehen lassen. Wir sind zuerst einmal
durch Paihia gebummelt. Ein kleines Städtchen mit vielen kleinen Geschäften, Cafes und Bars. Das Wetter war richtig schön ... angenehmes T Shirtwetter und immer wieder Sonne. Dann haben wir uns eine Fähre, oder besser gesagt Kutter rüber nach Russel genommen. Die Fahrt dauert nur 15 Minütchen. Hier sind wir ebenfalls noch durchs Dörfchen gebummelt und haben einen Milchshake getrunken bevor es dann wieder via Kutter zurück ging. Am Nachmittag sind wir dann noch einkaufen gewesen, denn heute sollte sich Michis großer Wunsch erfüllen. Wir werden abends ein BBQ machen! Also 3 Rinderfilets und 2 Lammfilets in den Einkaufswagen
, die dazugehörigen Beilagen und ab zum Campingplatz. In Neuseeland gibts auf jedem Campingplatz eine BBQ-Ecke. Dort kann man dann einen riesen Gasgrill benutzen und es sich gemütlich machen. Sehr feine Sache! Vorher haben wir aber noch die Abendsonne genossen. Unser Platz ist direkt am Meer, keine 5m zu Fuß. Herrlich ... Also haben wir erstmal die Campingstühle rausgeholt und eine Runde gechillt. Als die Sonne sich langsamm verabschiedete haben wir dann unsere Leckerein gepackt und sind ab zur Grillecke. Ich glaube Michi hat dieses Jahr seinen 2. Geburtstag gefeiert. Seine Augen haben beim Anblick des Filets gestrahlt das ist unglaublich. Aber ich muss sagen es hat auch einfach nur gigantisch gut geschmeckt. W
ährend des Grillens hat Micha dann noch Bekanntschaft mit einem Neuseeländer geschlossen der gerade seinen frischgefangenen Red Snapper ausnahm. *ihhhhh* Michi war so neugierig und interessiert das die beiden ins Gespräch kamen. Eine Zeit später kam der Mann dann zu uns und fragte ob wir morgen auch noch da wären, dann würde er uns morgen einen Snapper fangen und vorbeibringen. Michi war natürlich begeistert ... mal sehen ob der Mann morgen Glück hat und wir unseren Fisch bekommen! :D Nun sind wir vollgefuttert und wie immer hundemüde ... also ab ins Bett, dass wir für morgen fit sind! :)
Gefahrene KM : 93
Wanderstunden: 0
Fahrer: Michi
Stationen: Whangarei - Kawakawa - Paihia
Ting tong tei JamJam
heute schon wieder einen Strich durch die Rechnung, dicke graue Wolken und Nieselregen. Also haben wir mal spontan unsere Pläne umgeworfen und beschlossen Coromandel schnell zu verlassen und dafür den Tag in Auckland zu verbringen. Bei dem Wetter eignet sich ein Stadtbummel doch besser als am Meer zu relaxen. Da für morgen gutes Wetter angesagt ist wollen wir dann rauf zu den Bay of islands. Also los ... kurz vor Auckland unsere zweite Autobahn in Neuseeland und 4 spurige Fahrbahnen, total ungewohnt. Die gefürchtete Parkplatzsuche gestaltete sich als total einfach. Wer hätte das gedacht
und dann nur 3 Minuten Fußmarsch in die city. Zu Auckland gibt es nicht soooo viel zu berichten. Es ist eine riesen stadt, in der uns etwas die Gemütlichkeit fehlte. Die Hauptstraßen sind einfach rieeesen groß und laut. Fußgängerzonen konnten wir keine entdecken. Einzig am Hafen ist es etwas gemütlicher. Wobei der auch so rieeeesig ist das man leicht den Überblick verliert. Nach 3 Stunden rumbummeln hatten wir dann auch die Nase voll ... eine kurze Lagebesprechung und
weiter gings Richtung Norden. Hier erwartete uns unser erster Stau. Zum Glück nur ganz kurz. Unser heutiges Ziel heißt Whangarei. Von hier ist es morgen nicht mehr all zuweit zu den bay of islands. Hier wollen wir dann noch 2, 3 Tage chillen und vielleicht einen kleinen Segeltörn machen, mal schauen! :)
z ist es ein kruzer Spaziergang zur eigentlich Attraktion des Strandes. Bei Ebbe kann man sich ein Loch im Sand graben , in das dann heißes Wasser aus einer unterirdischen Quelle sickert. Und wenn ich heiß sage meine ich das auch, im ersten Moment verbrennt man sich wirklich seinen Allerwertesten ... schon irre, während das Meerwasser einen Meter weiter eisekalt ist, hat man hier ein selbstbebuddeltes Jacuzzi. :) Leider war es auch rappelvoll am Strand, ist ja eigentlich klar bei so einer Attraktion, deswegen blieben wir auch nicht all zu lang. Nächster Stopp war der Parkplatz der Cathedral Cove. Wieder führte ein Spaziergang dorthin, diesmal allerdings 45 Minuten pro Strecke, auf und ab! :)Die Cathedral Cove dürfte vielen aus dem Film "Narnia" bekannt sein. Jedenfalls ist es ein traumhafter Strand mit großen Felsen im Wasser und eben mit einem riesem Felstunnel durch den man von der einen Strandseite zur nächsten gelangt. Leider sind erst einige Tage vorher große Steinbrocken von d
er Decke gekommen, so das überall Absperrungen und Schilder aufgestellt waren und das Fotografieren so so gut wie unmöglich war, aber schön war es trotzdem. Für uns einer unserer Topstrände. Unsere Route sollte uns heute noch bis Coromandel town führen. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Strecken. Sie längere ist gut ausgebaut und effektiv schneller, die kürzere ist auf einer unbefestigten Schotterpiste durch den Urwald und laut Reiseführer legendär. Wir entschieden uns natürlich für die legendäre! :) Und ich kann ohne Flunkern behaupten es war ein Abenteuer. Die Straße geht rauf und runter, über unzählige steile Kruven und ist eben unbefestigt. Die einheimischen rasen die Strecke mit 100 Sachen entlang und ein Doofi hätte uns fast von der Straße gekickt, als er uns in einer Kruve entgegengerast kam und einfach unsere Spur mitbe
nutze. Auf der Strecke gab es dann noch einen netten Stopp. Man konnte einen kurzen walk durch einen Kauri Wald machen. Kauris sind urlate neuseeländische Bäume, die als die Riesen Neuseelands gelten. Wir haben schon einige große Exemplare gesehen, noch größere stehen allerdings weiter im Norden. Coromandel town, erreichten wir dann als Michi schon einige Schweizperlen der Konzetration auf der Stirn hatte. An sich ein kleines Nestchen mit einem wirklich ausgesprochen gutem Restaurant. Supermärkte gabs nämlich keine, da wurd man wieder zum essengehen gezwungen! :) Für uns gabs Lammrücken mit super leckerem Erbsenpüree und mediterranem Gemüse. Anschließend bin ich auf der Couch im Wohnmopped eingeratzt und Michi hat noch ein bissel die News aus der Heimat im inet verfolgt. :)
so stinkig ist, entschieden wir uns für ein Frühstück drinnen! :) Diese Schwefelgase sind schon etwas gewöhnungsbedürftig!Anschließend ging es Richtung Coromandel Peninsula. Auf dem Weg dorthin passierten wir zunächst Tauranga. Im Reiseführer ist Tauranga als die Riviera Neuseelands bezeichnet. In echt ist es ein nettes Städtchen am Meer, mit nettem Hafen und schöner Promenade. Nach einem kurzen Bummel stärkten wir uns im Fresh Fish Market mit Fish und Chips. Sehr lecker, wäre nicht mitten beim Essen der Fischer mit einem rieeeeesem Fisch in der Hand an uns vorbei gegummistiefelt. Wahhhhh, seine ganze Hand steckte in dem riesem Fischmaul, während Michi das furchtbar interessant fand vergi
ng mir eher der Appetit! :) Weiter ging es dann nach Whangamata. Der Ort liegt ebenfalls direkt am Meer und ist als Surferstädchen bekannt. Der Strand war herrlich und das Wetter inzwischen so gut, dass es zu einem gemütlichen Nickerchen im Sand einlud. So kann mans aushalten. Frisch erholt gabs dann einen großen Erdbeershake im Ort und anschließend wurde fürs Abendessen eingekauft. Unser heutiger Übernachtungsort heißt Pauanui. Hier kommen alle reichen Aucklander im Sommer in ihre Sommerresidenzen zum Golfen und Segeln her. Momentan ist tote Hose, was perfekt ist um die herrliche Landschaft zu genießen. Traumhafte Strände und Berge und noch dazu ein kleines, verschlafenes Nestchen mit hammerm
äßigen Villen. Zugegeben man könnte schon auf die Idee kommen neidisch zu werden, aber wir wollen uns ja nicht beklagen ... haben ja schließlich erst vor gut 3 Wochen geheiratet und sind natürlich auch so überglücklich! :D Auf dem Campingplatz sind neben uns noch geschätze 2 andere Camper ... direkt neben uns ein Womo mit 3 Holländern .. abends wurde noch nett geplauscht...glücklicherweise nicht über Fußball...:)Ach ja und fast hab ich es vergessen zu erwähnen ... zum Abendbrot gab es Spetti Alli Olli, schön scharf und für Michi mit frischen Shrimps ... leeeeeecker ... klar das die Teller da ratzeputze leer gefuttert wurden!
sam wehmütig zu werden, aber an dieser Stelle sei gesagt: Wir freuen uns wahnsinnig darauf, euch alle wieder zusehen. Es gibt so viele tolle Sachen die auf uns warten, Fotos und Erinnerung von unserem großem Tag austauschen und natürlich gaaaanz viele lange Plauschereien mit Euch! Am Rande sei erwähnt ... vom Jopi wünschen wir uns vorab eine Einladung zum Grünkohlessen, von Oma Ruth einen Sauerbraten zur Begrüßung und von Diana und Uwe wäre was leckeres zu Futtern am Donnerstag auch nicht verkehrt! :) Man sind wir verfressen! :)
, haben gefrühstückt und uns dann auf die Socken gemacht.Unser erster Stopp waren die Huka Falls. Sehr beeindruckend wieviel Wasser hier auf einmal hinabschnellt. Danach gings weiter zur Honeyhive ... hier kann man sich einen Bienenstock anschauen und vieeeele Produkte aus neuseeländischen Honig kaufen und probieren ... lecker .... Anschließend fuhren wir bis nach Rotorua ... in dieser Stadt liegt ein übel muffiger Geruch in der Luft ...was nicht an den vielen Wanderschuhen der touris liegt, sondern an den vielen Thermal Valleys die die Stadt umgeben. Unser Besuch galt dem Te Pui
a. Hier gibt es viel zu sehen, angefangen von brodelnden Matschbecken, über kochend heiße Mineralpools und 2 Geysieren, sie spucken und dampfen was das Zeug hält. Die ganze Anlage ist einfach ein riesen Kochtopf ..überall sprudelt und dampft es und es stinkt das einem wirklich übel werden kann ... die ganzen Chinesen liefen mit Atemmasken herum ..sehr lustig ... Außerdem sind die Dämpfe super heiß ..so dass man ordentlich ins Schwitzen gerät.Leider fing es mitten im Rundganz an zu nieseln! :(Außerdem hatten wir ein Maorikonzert dazu gebucht ... ein bischen Kultur muss ja auch sein. :)Vor dem Versammlungshaus wurden wir von einer freundlichen Maorifrau im Maorioutfit begrüßt und ins Haus gebeten. regel Nummer 1: Schuhe ausziehen
, Hüte absetzten und keine sonnenbrillen ... ganz schön pingelig! :) Dann gings drinnen los ... das Versammlungshaus an sich ist schon toll, ganz viele Schnitzereien und Verzierungen. Es gab eine große Bühne, auf der uns eine Gruppe Maoris ihre tradionellen Tänze und Gesänge präsentierten. Das ganze war wirklich nett an zuschauen, die Musik war gar nicht schlecht, die konnten wirklich gut singen. Zum Schluß gabs dann den traditionellen Haka ... das ist der bekannte Tanz zum Abschrecken Fremder .. Dabei werden total irre Fratzen geschnitten und laut geschrien .. schon befremdlich ... Also wäre ich Captain Cook gewesen und hätte ich Neuseeland entdeckt und wäre so empfangen worden, glaubt mir ich wäre nie an Lang gegangen! :) Nach der Tour sind wir dann noch Rotorua gefahren. So toll ist die Stadt allerdings nicht .. auf unserem Weg entdeckten wir aber einen tollen Irish Pub der Lamb Hot Pot als Tagesangebot hatte und da wir beide wieder Kohldampf hatten durften wir den nicht verpassen ...also das war vielleicht lecker ... Lammeintopf, überbacken mit Kartoffelpüree und Käse ... werd ich zu Haus auf jeden Fall nachkochen! :) Unser Campingplatz heut liegt etwas außerhalb von Rotorua .. wir haben es uns noch ein wenig gemütlich gemacht, bevor wir gleich wieder in der Alkove verschwinden ..schrecklich wie müde man hier immer ist!
h dem Frühstück auf die Landstraße. Das Wetter war noch recht bewölkt und grau, was einem aber im Wohnmopped auch egal sein kann! :) Als wir dann gegen Mittag im Nationalpark ankamen wurden wir mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel gebrüßt. Schon krass was wir für ein Glück mit dem Wetter haben. Vor unserer Reise hatten wir uns den Tongariro crossing als Wanderung rausgesucht, mittlerweile hatten wir schon Zweifel ob 17 km über Berg und Stein nicht doch etwas zuviel wären und als wir dann im Isite eruhren das oben noch Schnee lag, gab es keinen Zweifel .. das war einfach to much! Also ließen wir uns einen Tipp für eine etwas leichtere Wanderung geben und entschieden uns für den Tama Lakes Walk. Er war mit 5 Stunden angegeben. Um halb zwei machten wir uns auf den Weg. Es
ging durch eine karge Landschaft mit Blick auf den Mount Ruhapeu ... herrlich. Für alle Herr der Ringe Fans ... hier befindet sich Mordor ... aber keine Panik ... unsere Eheringe haben wir behalten und wir kamen nichtmals in die Versuchung sie in den Vulkanschlund zu werfen! :D Der Weg wäre eh viel zu weit gewesen und wir haben nicht diese dicken, hornhautigen Hobbitfüße! :) Zunächst erreichten wir nach einer Stunde die Taranaki Falls .. ein toller Wasserfall, an dem es sich anbot eine kleine Pause einzulegen. Danach waren es noch weitere 2 Stunden bis zu den Tama lakes. Hind und wieder gings es bergauf ...alles in einem war es aber ganz angenehm zu laufen! :) An den lakes angekommen wurden wir mit einem herrlichen Blick belohnt ... Die Seen funkeln in einem tollem türkis und im Hintergrund ragte der Mount Ngauruhoe empor. Genau in dem
Moment kam plötzlich ein richtig eisiger Wind auf. Brrrrr... der Himmel zog auch ruck zuck zu ... das war mal wieder timing ... wir machten uns also ratz fatz auf den Rückweg. Gut das unsere Jacken wirklich vernünftig sind ...so kamen wir kaum ins bibbern! :) Zurück am Wohnmopped hatten wir ganz schön müde Beine .. der arme Frodo .. wie der das nur alles geschafft hat ... Wir entschieden uns noch weiter bis Taupo zu fahren, da hier nix außer Natur war und unser Kühlschrank war leer, auf jagen hatten wir keine Lust! :) Der Weg war noch recht lang, unsere Mägen knurrten, da kam uns der Pizza Hut in Taupo grad recht! :) Zwei große Pizzen und ein knobibaguett ist wirklich super für erschöpfte Wanderer und 12 € für alles ist mal wieder ein unschlagbarer Neuseelandpreis gewesen! :)Unser campground ist heut mal was ganz Feines ... er liegt direkt neben dem Hilton Hotel und beherbergt die bekannten Hot springs and spa. Da wir hier campen dürfen wie morgen für 5€ pro Person die komplette Anlage benutzen ... das wird ein Spaß! Also schnell ab in die Alkove! :)
l beeilen. Völlig pünklich kamen wir am Schalter an und checkten mit unserem Wohnmopped. Ein. Der Himmel verheißte mittlerweile prima Wetter und so freuten wir uns nun doch ein wenig auf die Überfahrt.An Bord der Fähre wurde sich erstmal ein Frühstück klargemacht ... leider kennt man hier kein süßes Frühstück mit Brötchen und Marmelade, so mussten Eier, Bacon, Würstchen, gebackene Tomate und Rösti mit Toast herhalten. Nach dem Frühstück sind wir dann raus an Deck gegangen um die Fahrt durch die sounds zu genießen. Als wor die Sounds verließen und aufs offene Meer steuerten sind wir dann reingegangen und haben es uns dort gemütlich gemacht. Nach 3 Stunden kamen wir dann in Wellington an und erlitten einen regelrechten Schock. Alles war viel riesiger, lauter und hektischer als auf der Südinsel. Ok, Wellington ist die Hauptstadt, aber trotzdem, so recht konnten wir uns damit nicht a
nfreuden und mit dem Wohnmopped durch DEN Verkehr zu Fahren war auch keine Freude, also verließen wir die Metropole schleunigst und machten uns auf den Weg an die Westküste gen Norden. Unsere heutiges Ziel lautet Wanganui. Eigentlich ist es nur ein Zwischenstopp für unser morgiges Ziel Tongariro Nationalpark. Wir gönnten uns einen Stadtbummel und gingen später noch einkaufen, bevor wir es uns dann auf dem Campingplatz gemütlich machten. Da es noch recht früh war konnten wir auch endlich mal unsere angefallene Wäsche waschen. Außerdem tat ein bischen relaxen auch mal ganz gut!Abends gabs dann grünen Sparkel mit Steak :) Hier in Neuseeland ist grad Spargelzeit! *yammi* Das wars für heute schon ...
r mit strahlendem Sonnenschein. Allerdings sollten wir davon nicht all zuviel haben, der die Zeit heute eher dem Erreichen Pictons dienen sollte. Picton liegt nördlich der Südinsel und von hieraus fährt die Fähre zur Nordinsel. Bis dahin war es allerdings noch ein stück zu fahren. So buchten wir zunächst vom Campingplatz aus die Fähre für den nächsten Morgen (um 6 Uhr !!!) vor und fuhren dann los. Mal wieder in Motueka angekommen machten wir einen kurzen Zwischenstopp um bei Mc Donalds einen kleinen Snack zu verdrücken. Dann gings weiter bis Nelson. In Nelson angekommen genossen wir einen kurzen kurzen Stadtbummel, bevor es wieder rein ins Wohnmopped ging. Die Weiterfahrt war wirklich wunderschön, den wir fuhren den Queen Charlotte Drive. Eine wunderschöne Scenic Route mit vielen trau
mhaften Ausblicken und Fotostopps. Schließlich landeten wir in Picton, einem kleinem Hafenörtchen. Wir suchten unseren Campground und liefen dann zu Fuß in die City um mal wieder festzustellen, dass die meisten Restaurants und Kneipen auf Grund der Nebensaison wieder geschlossen hatten. Schließlich fanden wir dann doch noch einen kleinen Laden, der uns Mittelklasse Essen servierte. Danach hatten wir immer noch Hunger und nahmen uns noch Chicken und Chips mit zum Wohnmopped, die direkt verputzt wurden! :) Anschließend gings um halb zehn in die Alkove, schließlich mußte der Wecker für 4:15 Uhr gestellt werden!
rkplatz des Wharariki Beaches und maschierten eine halbe Strunde über Schafsweiden zum Strand. Wir hatten gelesen das es einer der 10 schönsten Strände Neuseelands sein soll...für uns war es der bis jetzt aller tollste. Vor dem Meer erstreckt sich eine endlos breite Dünen- Sandlandschaft. Der Wind formt witzige Sandwellen und Hügel in den Strand und im Wasser halten riesige Steinfelsen dem Sturm stand. An der rechten Seite der Bucht sind große Felsklippen und drumherum überall diese Dünen. Mit uns waren maximal 3 Leute an diesem rieeeesem Strand, zwischenzeitlich waren wir auch ganz allein. Wir suchten uns ein windgeschützes Plätzchen in einer Düne, legten uns in den Sand und chillten bestimmt eine Stunde vor uns hin! :)Dann gings zurück ins wohnmopped. Wir waren grad einmal 10 Minuten gefahren da schlug das Wetter ganz plötzlich um, es wurde schwarz am Himmel und fing an zu regnen. Da kann man mal sehen was wir für ein Glück hatten. Auf dem Rückweg zum Campingplatz in Pohara machten wir dann Stopp im "The Mussel Inn" Eine Empfehlung unseres Reiseführers, die sich auf jeden Fall gelohnt hat. Wir kamen um 17:30 Uhr dort an und im ganzen Laden waren nur Einheimische Alternatives, die sich ein Bierchen trunken und gemeinsam Gesellschaftsspiele zockten. Die Kneipe an sich ist suuuuper rustikal und urig ... mit großem Holzkamin und Theke mit Selbstbedienung. Man bekommt hier selbstgebraute Biere, zum beispiel das Captain Cooker Manuka Beer, das Michi jetzt nicht sooo begeisterte. Auch die Softdrinks waren aus eigener Herstellung .. so bestellte ich ein Gingerbeer und war echtg begeistert. Zu Essen gabs vorweg gekochte Muscheln aus Neuseeland ... laut Michi echt lecker, ich war eher skeptisch, was aber wohl mehr am Aussehen der Dinger liegt, als am Geschmack! :) Und danach ein Steak für mich und Fisch für Michi ... sehr lecker .... Die Klos sind auch noch erwähnenswert... in dem Laden ist alles aus Bioherstellung, so auch die Klos ... es sind echte Kompostklos ... ohne Spülung ..aber völlig sauber und geruchslos! Wer hätte das gedacht ... Unser Campingplatz liegt heut in Pohara ... einem kleinem Dorf am Strand ..grad mal 10m vom Wohnmopped entfernt ..da es aber regnet und wir müde sind wird der Strand erst morgen begutachtet! Heute gibgts keine selbstgemachten Fotos, da unser Akku leer war ...sehr doof ...
e, ein paar Kellogs runtergewürgt, aufräumen und auf geht die Fahrt. Zuerst gibt es bei MSK-Kayak eine Safety Einweisung, was passiert wenn man kentert oder aufs offene Meer getrieben wird. Oder was, wenn der Wind zu stark wird und wir nicht zurück an Land paddeln können. Nach der Klärung dieser Wichtigen Fragen dann eine kurze Einweisung in die Handhabung eines Kayaks und die Verstauung unseres Gepäcks. Das Kajak wird dann per Bulli zum Meer gefahren, wir laufen die paar Meter. Die Vorstellung auf dem offenem Meer zu paddeln ist schon etwas mulmig, aber würden die das anbieten wenn es so gefährlich wäre? NATÜRLICH nicht! :)Also ab ins Kajak und losgepaddelt. Die ersten Meter sind super easy ... nach geschätzen 200 Paddelschlägen schmerzt langsam der linke Arm .. und nach geschätzen 400 Paddelschlägen dann die Katastrophe ... ein starker Nordwest-Wind zieht auf. Die Wellen lassen unser Kajak ordentlich durchschaukeln, teilweise springt es regelrecht über die Wellen. Die erste Insel
ist Gott sei Dank in Sicht. Nun heißt es Arschbacken zusammenkneifen und weiterpaddeln. Nach weiteren 100 Paddelschlägen kommen wir in einer Traumbucht an. Wir ziehen unser Kajak an Land und verschnaufen ersteinmal. Die Bucht ist toll ... keine Menschenseele, ein ganzer Strand für uns allein. Wir futtern eine Banane, lassen die Seele baumeln und beschließen weiter zu Paddeln. Also wieder rein ins Kajak und los gehts. Der erste Bogen um die Insel ist ein Klacks, dann gehts wieder raus aufs offene Meer, zur nächsten Insel und zack ... wir geraten wieder in den Wind. Diesmal noch stärker. Wieder hüpfen wir auf und ab. Die Sonne ist mittlerweile hinter die Wolken gekrochen und wir haben zum Glück die geliehenen Sturmjäckchen an. Die Wellen schlagen so stark gegens Kajak das ich, die vorne sitzen muss, weil ich nicht lenken wollte, jede Menge Wasser ab bekomme. Die Wellen spritzen am Kajak empor und verpassen mir regelrechte Kaltwasserduschen. Beide haben wir einen Klätschnassen Po ...ach was sag ich ... alles vom Bauchnabel ab war irgendwie durchtränkt vom kalten Meerwasser! :) Aber so ist das nun mal als echter Abenteurer. Es hilft alles nix ... 10 Paddelschläge für umsonst, 10 für 2 m nach vorne und das selbe Spie
l von vorn. Irgendwann schaffen wir es an die nächste Insel. Eine traumhafte Sandbank erstreckt sich von der Insel ins Meer, nur ist einem bei dem Wind, so völlig durchnässt nicht wirklich nach relaxen zumute. Wir suchen uns ein geschütztes Plätzchen in den Felsen, stellen aber fest, dass es trotzdem zu kalt ist. Der Wind ist einfach zu stark und frisch. So beschliessen wir gegenüber an Land zu Paddeln. Ist bestimmt nur 1 km entfernt ... was ist das schon ... also wieder rein in die Nußschale und weiterpaddeln. Ein Wunder das Arme nicht abfallen können und schön, dass man nicht nur auf der Arbeit Nackenschmerzen bekommen kann! :D Nach einer anstrengender Paddelei kommen wir gegenüber in der Bucht an und finden unsere Bucht. Die JamJam Bucht. Ein paradisisches Fleckchen Erde. Völlig Windstill und erträglich warm. Ich entscheide mich dazu, meine Hose zum Trocknen aufzuhängen, zum Glück hab ich meine Bikinibuchse drunter. So chillen wir also in unserer Bucht, futtern Kekse und genießen die völlige Ruhe. Zwischendurch erkunden wir den Strand und stellen fest, dass wir nicht die einzig gestrandeten sind, auch zwei kl
eine Fischskelette sind der Bucht zum Opfer gefallen! :D Dann das Wunder ... die Flut bricht heran und der Wind schlafft völlig ab. Das ist unsere Chance, also schnell wieder aufs Wasser ... Die letzte Strecke ist ein Klacks ... auch wenn die Arme mittlerweile schwer wie Blei sind ... es ist so schön, ohne ständige Duschen und Hüpfer zu Paddeln. So genießen wir die Rückfahrt in vollen Zügen. Insgesammt waren wir 5 Stunden unterwegs ... es hat super viel Spaß gemacht und wir werden das Erlebnis bestimmt so schnell nicht vergessen! :) Zuück in Maharau gönnen wir uns erstmal einen Mittagsnack im Strandcafe. Plötzlich reißt die Wolkendecke auf und die Sonne knallt auf uns herab. Herrlich ... schnell die Sonnencreme aus dem Wohnmopped geholt und erstmal entspannen. Es sind gefühlte 30 Grad ... wie im Hochsommer ... Da darfs dann auch ruhig noch eine Eisschokolade sein! :)Zu guter letzt fahren wir zurück nach Motueka ... von hier aus wollen wir morgen entscheiden ob wir noch rauf zur Golden bay fahren oder Richtung Fähre zur Nordinsel ..das machen wir vom Wetter abhängig. Bei Sommerwetter werden wir einen Strrandtag an der Golden Bay einlegen. Abends gabs selbstgekochte Rumpsteakpfanne mit Champignons und Nudeln. 600g Rumpsteak vom Feinsten für 4,50€ :P Nun wird noch relaxt und dann ab in die Heia!der Morgen begann entspannt um halb acht mit einem Frühstück und einer Dusche. Unser nächster Stopp war heut nicht
weit entfernt, lediglich einige Kurven und Serpetinen brachten uns nach Marahau, einem Strandörtchen am Eingang des Abel Tasman Nationalparks. Der erste Gang führte uns mal wieder zur Info um einen Überblick zu bekommen. Wir entschieden uns spontan für eine Fahrt mit dem Wassertaxi zur Bark Bay und einem anschließendem Walk zur Torrent Bay. Das Wassertaxi holte uns direkt vor der Info ab. Wir durften sofort ins das Bötchen einsteigen und wurden dann via Traktor zum Meer gebracht. Der Traktor fuhr uns sogar noch ins Wasser hinein, da grad Ebbe war und das Boot sonst hätte nicht ablegen können. Für die Fahrt zur Bark Bay brauchten wir ein ganzes Stündchen. Wir schipperten an traumhaften Buchten vorbei. Schließlich wurden wir dann an einem goldgelben Strand abgesetzt. Erstmal stand das lunch an. Wir
hatten uns lecker sandwiches geschmiert und ein gekochtes Ei für jeden dabei ... hmmmm ... nach der Stärkung am Strand gings dann auf zur Wanderung. Ein 2 1/2 stündiger Marsch führte uns bergauf und bergab durch den Regenwald. Zwischendurch hatten wir bilderbuchhafte Ausblicke auf südseeanmutende Buchten. Die Sonne versuchte sich zwischen den Wolken hervorzukämpfen, gewann aber nur selten den Kampf, trotzdem war es ein angenehmer Frühlingstag, mit T-shirt-Wetter. Letztendlich kamen wir an der Torrentbay an. Der Strand war ebenfalls traumhaft schön. Wir hatten noch ein Weilchen zum relaxen und
Snacks futtern, bevor wir dann wieder von unserem Wassertaxi abgeholt wurden!
Anschließend fuhren wir dann noch nach Kaiteriteri, eigentlich ist hier der direkte Zugang zum Nationalpark, wir mussten aber feststellen, dass wir noch vor Saisonbeginn hier sind. So hatte Abends beispielsweise nur 1 Restaurant auf, das uns aber trotzdem ein leckeres Essen servierte. Morgen müssen wir dann wieder zurück nach Marahau, denn wir wollen noch eine Kayakfahrt wagen und die gibts hier auch noch nicht! :)
Heute ists mal ausnahmsweise noch recht früh ... so können wir noch etwas entspannen bevor wir dann früh in die Alkove verschwinden werden. Morgen früh klingelt der Wecker schon um 6:30 Uhr! :)
Gefahrene KM : 18
Wanderstunden: 2,5
Fahrer: Michi
Stationen: Motueka - Marahau - Kaiteriteri
Bis denne JamJam
Das war natürlich Grund genug den Klapptisch und die Stühle aufzubauen und draußen zu frühstücken. Ganz in Ruhe wurde dann noch geduscht und zusammengeräumt, bevor es dann zu den Pancake Rocks ging. Ein 20 minütiger Spazierweg führte entlang der Klippen und gewährte immer wieder tolle Blicke auf die Felsen, die wie übereinandergestapelte Pfannkuchen aussehen! :)
, die von einer Aussichtsplattform zu beobachten war. Rund 15 Robben ließen sich die Sonne auf den Pelz scheinen!
einige Möwen in der Brandung. Nach dem lunch gings dann noch mit den Füßen ins Wasser und eine Runde zum Sonnen! :) Bevor uns dann die Flut überraschte und uns fast mit samt Tisch und Co wegspülte! :)
e Rotoiti in Saint Arnaud ... ein traumhafter Steg schwang sich über den See und war gradezu geschaffen für Hobbyfotografen! :)Liebes Tagebuch,
heute morgen kamen wir mal gar nicht aus der Falle...so langsam merkt man das Urlaub nicht gleich Urlaub ist und wir ein recht hohes Tempo vorgegeben haben. Also sind wir erst so spät aus der Alkove gekrabbelt das es dann schon fast etwas knapp wurde. Schließlich mussten wir noch nach Franz - Josef zum Treffpunkt unserer Gletscherwanderung. Auf die Minute pünklich trafen wir ein und wurden direkt mit mit
Wanderausrüstung ausgestattet. Zuerst gab es wasserdichte Wanderhosen, in der man zwar keinen sexy Hintern hat, aber wenigstens trocken bleibt! :D Danach gabs dann Wanderschuhe, dicke Wandersocken und Spikes, die in einer schicken Bauchtasche verpackt waren. Als wir alles anhatten gabs dann noch Regenjacken, die wir aber gar nicht brauchten!
Anschließend gings dann mit dem Bus zum Parkplatz des Gletschers und von dort aus ca. 50 Minuten durch das Gletscherteil zum Eisgiganten. Der Anblick war schon beeindruckend, viel beeindruckender war aber der Anblick der Wandergruppe die sich grad auf den Weg nach oben machte, da wurde einem schon etwas mulmig. Ins Eis waren senkrecht nach oben verlaufend
Treppen eingehauen, mehrere Männer machten sich durchgehend daran diese nachzukloppen und freizuschaufeln. Immer wieder rollten Eis und Geröllmassen den Gletscher hinab ...aber was solls ...wird schon gutgehen ... irgendwie ... Zunächst wurden wir in die hohe Kunst des Anbringens der Spikes eingewiesen. Das sind so Schuhsohlen mit dicken Widerhaken, damit man auf dem Eis laufen kann. Als das geschehen war gings dann also los. Keine Ahnung wieviele Stufen es waren, aber sicherlich ein paar hundert ging es steil nach oben durch meterdickes Eis. Zwischendurch waren Seile an den Wänden befestigt, die halfen, nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Einige Passagen waren auch ohne Stufen, einfach so bergauf ins Eis. Das Erlebnis is
t mal wieder unbeschreiblich und unvergesslich. Als wir ein ganzes Stück hinaufgeklettert waren, kam dann ein Abschnitt durch einen engen Eisgang ... links und rechts neben einem hohe Eiswände, durch die man sich durchbahnen musste. Als das geschafft war, zeigte uns unser guide ein Loch oder Tunnel im Eis, der endlos weit hinab schoss ... nicht groß vom Durchmesser aber dafür suuuuper tief .. da mag man gar nicht nachdenken was passiert wenn man mal irgendwo daneben tritt. Am Ziel angekommen hatten wir dann eine super Aussicht auf den oberen Teil des Gletschers und auf das Tal. Wir durften noch Fotos machen und uns stärken bevor es dann wieder bergab, ähhhh, gletscherab ging! Das war nicht immer so leicht, da es doch recht steil war, aber die Spikes gaben einem guten Halt.
Wieder unten angekommen gings zu Fuß zurück zum Bus und das Abenteuer war beendet. Wir waren ein wenig erschöpft nach den 4 Stunden und gönnten uns im supermarkt erstmal ein Brathähnchen, das wir im Wohnmopped verputzten! :)
Anschließend machten wir uns auf den Weg Richtung Küste, ohne genaues Ziel, einfach mit dem Gedanken im Kopf "Mal sehen, wie lang wir durchhalten"
Wir machten mehrere Fotostopps an super schön gelegenen Seen und einen Bummelstopp in Hokitika. Dieses Städtchen ist quasi die Hochburg der Jadeindustrie und weil Michi als frischgebackener Ehemann seine Qualitäten noch unter Beweis stellen muss, gab es für die Frau Heintze erstmal eine hübsche Jadekette! *hihi*
Schließlich schafften wir es bis nach Punakaiki ...
der Stadt der Pfannkuchenfelsen. Wir waren aber so ko das wir uns das als Programmpunkt für den nächsten Morgen übergelassen haben. Wir steuerten nur noch den Campground an und wurden absolut von der Lage überrascht. Es waren grad mal 3 Minuten Fußweg zum Meer. Das nahmen wir natürlich noch mit und siehe da, kaum kamen wir an, ging die Sonne unter und präsentierte uns einen wunderschönen Untergang an einem traumhaften Strand! Herrlich ... Zurück im Wohnmopped wurden dann noch Spetthies bolognese gekocht, gefuttert und um 22 Uhr in die Alkove gegangen ... Urlaub kann auch ganz schön anstrengend sein! :)
Gefahrene KM : 240
Fahrer: Michi
Stationen: Fox Glacier - Franz Josef Glacier - Hokitika - Punakaiki
Tüssi JamJam