viertel nach sechs morgens in Neuseeland. Michi und Janina stehen absolut verschlafen, mit dicken Augen und morgenmuffelig aus ihrer Alkove auf.Der Grund: Eine gebuchte Kajaktour in Marahau, die bereits um 8:15 beginnt. Also schnell ab unter die Dusch
e, ein paar Kellogs runtergewürgt, aufräumen und auf geht die Fahrt. Zuerst gibt es bei MSK-Kayak eine Safety Einweisung, was passiert wenn man kentert oder aufs offene Meer getrieben wird. Oder was, wenn der Wind zu stark wird und wir nicht zurück an Land paddeln können. Nach der Klärung dieser Wichtigen Fragen dann eine kurze Einweisung in die Handhabung eines Kayaks und die Verstauung unseres Gepäcks. Das Kajak wird dann per Bulli zum Meer gefahren, wir laufen die paar Meter. Die Vorstellung auf dem offenem Meer zu paddeln ist schon etwas mulmig, aber würden die das anbieten wenn es so gefährlich wäre? NATÜRLICH nicht! :)Also ab ins Kajak und losgepaddelt. Die ersten Meter sind super easy ... nach geschätzen 200 Paddelschlägen schmerzt langsam der linke Arm .. und nach geschätzen 400 Paddelschlägen dann die Katastrophe ... ein starker Nordwest-Wind zieht auf. Die Wellen lassen unser Kajak ordentlich durchschaukeln, teilweise springt es regelrecht über die Wellen. Die erste Insel
ist Gott sei Dank in Sicht. Nun heißt es Arschbacken zusammenkneifen und weiterpaddeln. Nach weiteren 100 Paddelschlägen kommen wir in einer Traumbucht an. Wir ziehen unser Kajak an Land und verschnaufen ersteinmal. Die Bucht ist toll ... keine Menschenseele, ein ganzer Strand für uns allein. Wir futtern eine Banane, lassen die Seele baumeln und beschließen weiter zu Paddeln. Also wieder rein ins Kajak und los gehts. Der erste Bogen um die Insel ist ein Klacks, dann gehts wieder raus aufs offene Meer, zur nächsten Insel und zack ... wir geraten wieder in den Wind. Diesmal noch stärker. Wieder hüpfen wir auf und ab. Die Sonne ist mittlerweile hinter die Wolken gekrochen und wir haben zum Glück die geliehenen Sturmjäckchen an. Die Wellen schlagen so stark gegens Kajak das ich, die vorne sitzen muss, weil ich nicht lenken wollte, jede Menge Wasser ab bekomme. Die Wellen spritzen am Kajak empor und verpassen mir regelrechte Kaltwasserduschen. Beide haben wir einen Klätschnassen Po ...ach was sag ich ... alles vom Bauchnabel ab war irgendwie durchtränkt vom kalten Meerwasser! :) Aber so ist das nun mal als echter Abenteurer. Es hilft alles nix ... 10 Paddelschläge für umsonst, 10 für 2 m nach vorne und das selbe Spie
l von vorn. Irgendwann schaffen wir es an die nächste Insel. Eine traumhafte Sandbank erstreckt sich von der Insel ins Meer, nur ist einem bei dem Wind, so völlig durchnässt nicht wirklich nach relaxen zumute. Wir suchen uns ein geschütztes Plätzchen in den Felsen, stellen aber fest, dass es trotzdem zu kalt ist. Der Wind ist einfach zu stark und frisch. So beschliessen wir gegenüber an Land zu Paddeln. Ist bestimmt nur 1 km entfernt ... was ist das schon ... also wieder rein in die Nußschale und weiterpaddeln. Ein Wunder das Arme nicht abfallen können und schön, dass man nicht nur auf der Arbeit Nackenschmerzen bekommen kann! :D Nach einer anstrengender Paddelei kommen wir gegenüber in der Bucht an und finden unsere Bucht. Die JamJam Bucht. Ein paradisisches Fleckchen Erde. Völlig Windstill und erträglich warm. Ich entscheide mich dazu, meine Hose zum Trocknen aufzuhängen, zum Glück hab ich meine Bikinibuchse drunter. So chillen wir also in unserer Bucht, futtern Kekse und genießen die völlige Ruhe. Zwischendurch erkunden wir den Strand und stellen fest, dass wir nicht die einzig gestrandeten sind, auch zwei kl
eine Fischskelette sind der Bucht zum Opfer gefallen! :D Dann das Wunder ... die Flut bricht heran und der Wind schlafft völlig ab. Das ist unsere Chance, also schnell wieder aufs Wasser ... Die letzte Strecke ist ein Klacks ... auch wenn die Arme mittlerweile schwer wie Blei sind ... es ist so schön, ohne ständige Duschen und Hüpfer zu Paddeln. So genießen wir die Rückfahrt in vollen Zügen. Insgesammt waren wir 5 Stunden unterwegs ... es hat super viel Spaß gemacht und wir werden das Erlebnis bestimmt so schnell nicht vergessen! :) Zuück in Maharau gönnen wir uns erstmal einen Mittagsnack im Strandcafe. Plötzlich reißt die Wolkendecke auf und die Sonne knallt auf uns herab. Herrlich ... schnell die Sonnencreme aus dem Wohnmopped geholt und erstmal entspannen. Es sind gefühlte 30 Grad ... wie im Hochsommer ... Da darfs dann auch ruhig noch eine Eisschokolade sein! :)Zu guter letzt fahren wir zurück nach Motueka ... von hier aus wollen wir morgen entscheiden ob wir noch rauf zur Golden bay fahren oder Richtung Fähre zur Nordinsel ..das machen wir vom Wetter abhängig. Bei Sommerwetter werden wir einen Strrandtag an der Golden Bay einlegen. Abends gabs selbstgekochte Rumpsteakpfanne mit Champignons und Nudeln. 600g Rumpsteak vom Feinsten für 4,50€ :P Nun wird noch relaxt und dann ab in die Heia!Gefahrene KM : 18
Paddelstunden: 5
Fahrer: Michi
Stationen: Kaiteriteri - Maharau - Motueka
Auf wiedersehen JamJam

Habe eben mal weiter gelesen... und nehm nun die Eindrücke mit auf das tägliche Abenteuer Arbeitsweg, über die A40!
AntwortenLöschen...und ich bin überhaupt nicht neidisch.... nei gar nicht... nie nimmer nicht...
Lach...
Habt einen schöen Tag,
Maggie
was zum geier... 600g für 4,5 euro?
AntwortenLöschenwas sind das für kühe? -.-
Ihr erlebt ja ständig neue wunderbare Abenteuer.Das nächste mal will Jopi auch mit.
AntwortenLöschenMeine Anschrift brauche ich euch,zwecks Karte, ja nicht mitteilen.Ist das nicht toll,daß ich jetzt immer Schalke Karten bekommen kann.Such dir das nächste Spiel schon mal aus.